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Wir arbeiten gerne auch mit „kleineren“ Brands zusammen,

da wir den persönlichen Kontakt zu den Machern schätzen und es immer wieder interessant ist direkt hinter die Kulissen der Marken sehen zu können und tiefe Einblicke zu erhalten.

So ist es auch bei der nichtmal ganz so jungen Marke OPM der Fall. Die Black Sheep Kollektion steht kurz vor dem Release und wir hatten ein Skype Date inkl. Interview, aber lest selbst ..

 

Erst einmal wollen wir wissen wie ihr euch zusammensetzt, daher, stellt euch doch mal kurz vor und sagt uns wer ihr seid und woher ihr kommt.

Wir sind vier Jungs aus Koblenz – Andreas, Anthony, Dennis und Marcel und kennen uns schon seit unserer Kindheit, lediglich Marcel ist erst vor einigen Jahren hinzugestoßen. Obwohl wir in anderen Städten und im Ausland gearbeitet und uns fortgebildet haben, war unser Kontakt nie unterbrochen und bald schon entstand der Traum gemeinsam etwas aufbauen zu wollen. Anthony war u. a. zehn Jahre lang für Jay-Z im Design- und Produktionsbereich unterwegs, Dennis als Künstler tätig und studierte in Wiesbaden Kommunikationsdesign, Marcel hat eine Zeit in Hamburg gelebt sowie im Ausland BWL studiert und Andreas konnte über all die Jahre viel Erfahrung im Messe- und Vertriebsbereich sammeln. Jeder von uns bringt sich, was Ideen und Produktionsschritte für die Kollektion angeht, mit ein – wir sind sozusagen ein Körper mit vier Köpfen :)

Wann und wie entstand die Idee euer eigenes Brand zu gründen und wie lange hat es von der Idee bis zum ersten Produkt gedauert? 

Die erste Idee ein eigenes Modelabel zu gründen entstand 2008. Zu dem Zeitpunkt konnten wir uns allerdings noch nicht ganz darauf konzentrieren weil wir in vielen anderen Projekten involviert waren. Letztes Jahr haben wir dann unsere Köpfe nochmal intensiv zusammengesteckt und Anfang 2013 unser erstes Shirt produziert, das wir an aktive Freunde und Bekannte aus verschiedenen Subkulturen verschickt haben. Wir gehen selektiv vor, mit dem Ziel, das Label gesund wachsen zu lassen, damit es seine Wurzeln schlagen kann.

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Viele Brands haben einen Einfluss und holen sich Inspiration aus verschiedenen Sparten wie Musik, Sport, Skateboarding etc. gibt es sowas bei euch auch? 

Unsere Wurzeln sind fest in der Kunst der Straße verankert. Allerdings möchten wir in keine Schublade gesteckt werden, da wir mit verschiedenen kulturellen Einflüssen aufgewachsenen sind und diese auch in unserer Arbeit zusammenzuführen. Das wichtigste ist dabei die Originalität und Individualität von jedem Einzelnen, daher möchten wir uns auch nicht auf einen bestimmten Stil einschränken. Unsere Inspiration ist das Leben, die Menschen und die Erfahrung als Aktivisten in verschiedenen Bereichen, sowie das Reisen in verschiedenste Länder dieser Erde.

Auf was legt ihr besonderen Wert in den Bereichen Produktion, Design und Vertrieb?

Wir legen sehr großen Wert auf eine hohe Qualität, sowohl in der Verarbeitung, als auch was die Materialwahl anbelangt. Bevor es mit der Black Sheep Kollektion losging haben wir unsere langjährigen Freunde von Übersee kontaktiert und besucht. In der Produktion arbeiten wir eng mit ihnen zusammen und führen hier eine Geschäftsbeziehung auf freundschaftlicher Basis. Das wichtigste für uns zum Thema Design, ist die Qualität der Stoffe und die intensive Auseinandersetzung mit eigenen Schnitten. Wir geben uns nicht mit einer 0815-Lösung zufrieden sondern arbeiten so lange an einem Style bis wir ihn zu 100% fühlen. Außerdem überprüfen wir jeden Arbeitsschritt um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Im Vertrieb achten wir darauf, dass nur ausgewählte Händler unsere Produkte erhalten.

Wir freuen uns auf eure anstehende „Black Sheep“ Kollektion, gibt es eine Aussage die ihr damit treffen wollt und was ist die Idee dahinter?  

Wir möchten anders an die Sache ran gehen. Uns ist es wichtig eine gewisse Produktqualität zu garantieren. Wir möchten nicht auf einem schnellen Hype schwimmen, sondern wir sind darauf aus die Leute mit Exklusivität und unserer eigenen „Story“ zu überzeugen. Wir schwimmen gegen den Strom – anfangs hatten wir weder eine Homepage, noch eine Facebook-Seite und haben auch unsere ersten Shirts nicht geshootet, sondern um ein individuelles Bild von den Leuten denen wir unsere Shirts geschickt haben, gebeten. Diese Herangehensweise ist anders und das ist mitunter auch der Black Sheep-Gedanke. Die Sachen unserer ersten Core-Selektion werden nicht mehr reproduziert, sind extrem limitiert, also was weg ist ist weg.

Die Kollektion ist „erwachsener“, geht in die Fashion-Richtung, trägt aber dennoch einen Hauch von Street. Sie ist für diejenigen gedacht, die Wert auf qualitative Kleidung legen und die Mentalität dahinter fühlen, aufgrund ihrer Originalität selbst mal ein schwarzes Schaf gewesen zu sein. Wir freuen uns besonders Naleye Junior (Model) für das Gesicht unserer Kollektion gewonnen zu haben, weil er mit seiner individuellen Erscheinung genau das verkörpert was wir mit dem Gedanken ausdrücken wollen.

Natürlich interessiert uns auch was wir in Zukunft von euch erwarten können, gibt es hier schon Infos die ihr uns verraten wollt? 

Wir möchten 2-3 Schritte weiter gehen und arbeiten aktuell schon an der nächsten Kollektion welche größer sowie fashionlastiger wird. Es wird mehr Styles und auch verschiedene Themen geben. Die Samples hierfür sind teilweise schon da, aber jetzt freuen wir uns erstmal auf die Black Sheep-Geschichte und fühlen uns wie ein hungriger Wolf im Schafspelz.

Gibt es noch irgendwas was ihr uns mitteilen wollt? 

Wir möchten uns bei allen Partners in Crime bedanken, die seit Tag 1 dabei waren, uns unterstützt haben und ohne die vieles nicht möglich gewesen wäre!

Wir freuen uns über jeden Support und hoffen, dass sich jeder der unsere Sachen tragen wird genauso wohl fühlt wie wir uns selbst!